Ein Makeathon ist ein zeitlich begrenzter Innovationswettbewerb, bei dem interdisziplinäre Teams innerhalb von 2-5 Tagen innovative Ideen, Konzepte und sogar Prototypen entwickeln. Das Wort setzt sich aus „Make“ (machen) und „Marathon“ zusammen.
Ziel eines Makeathons ist es, für konkrete Herausforderungen (Challenges) aus Wirtschaft, Technologie oder Gesellschaft in kurzer Zeit praxisnahe und kreative Lösungen zu erarbeiten. Makeathons fördern dabei Teamarbeit, Problemlösungskompetenz und Innovation gleichermaßen.
Ein Makeathon startet typischerweise an Tag 1 mit der Vorstellung der Challenges, an denen in den nächsten Tagen gearbeitet werden soll. Anschließend werden Teams gebildet und den Challenges zugeordnet. In den darauffolgenden Tagen arbeiten die Teams intensiv zusammen, entwickeln Konzepte, bauen Prototypen und testen Lösungen. Unterstützt werden sie dabei von verrocchio Innovation Coaches und bei Bedarf weiteren fachlichen Mentoren oder Experten. Am Ende präsentieren die Teams ihre Ergebnisse einer Jury und einem Publikum und haben die Chance auf Preise oder eine weitere Förderung ihrer Idee.
Grundsätzlich kann jeder an einem Makeathon teilnehmen – egal ob Studierende, Berufseinsteiger:innen, Professionals. Ebenfalls braucht es kein voriges Innovationswissen.
Bei der Auswahl der Teilnehmenden kommt es ganz auf die Art und Zielsetzung des Makeathons an. Sollen die Herausforderungen (Challenges) von internen Mitarbeitenden gelöst werden, sollen Studierende, Kunden, Lieferanten oder andere Stakeholder aus einer externen Perspektive Lösungen entwickeln, oder sollen Bürger:innen für Kommunen Ideen erarbeiten?
Wichtig ist, dass in jedem Fall Menschen mit unterschiedlichen fachlichen und im besten Falle auch kulturellen Hintergründen zusammenkommen, da interdisziplinäre und diverse Teams die besten Ergebnisse erzielen.
Für die Teilnahme an einem Makeathon sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Die Teams werden so zusammengestellt, dass verschiedene Kompetenzen und Perspektiven vertreten sind. Wichtig sind Offenheit, Neugier und die Bereitschaft, sich aktiv einzubringen. Wir von verrocchio bringen die Innovationstools mit, damit jedes Team effizient und kreativ arbeiten kann und umsetzbare Lösungen als Ergebnis entstehen.
Für die Teilnehmenden bietet ein Makeathon zahlreiche Vorteile: Sie können sich intensiv und ungestört mit einer Problemstellung auseinandersetzen, erlangen Innovations-Erfahrungswissen gestützt durch unser verrrochio Coaching, arbeiten mit Menschen unterschiedlichster Fachrichtungen zusammen und lernen damit ein Problem aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
Ihnen wird ein Rahmen geboten, in dem sie kreativ und out-of-the-box denken dürfen, um auch ungewöhnliche und neue Lösungsansätze zu finden, die im Alltag übersehen würden. Gleichzeitig lernen sie, stets den Nutzenden der Lösung mitzudenken, um wirkliche Mehrwerte zu generieren.
Damit ist neben dem fokussierten Erarbeiten konkreter Lösungen auch die Erweiterung des eigenen Skillsets Grund für eine Teilnahme an einem Makeathon.
Unternehmen, Organisationen, Verbände oder auch Kommunen profitieren bei der Ausrichtung eines Makeathons von frischen Impulsen, konkreten Lösungen in kürzester Zeit und Zugang zu kreativen Talenten. So können sie die Teilnahme am Makeathon für beispielsweise Studierende öffnen und sich mit realen Challenges als Arbeitgeber zum Mitdenken zeigen.
Darüber hinaus können die entstandenen Lösungen direkt in die Praxis umgesetzt werden und bringen ein motiviertes Team mit, dass sich bereits über Tage mit dem Problem intensiv auseinandergesetzt hat.
Das Format fördert insgesamt den internen Innovationsgeist und bietet Möglichkeiten zum Networking und Wissenstransfer. Ein Makeathon ist somit ein effektives Instrument des Innovationsmanagements und Employer Brandings.
Makeathons sind vielseitig einsetzbar und werden für unterschiedlichste Themenbereichen genutzt. Besonders beliebt sind Makeathons zur Produkt-Service- und Geschäftsmodellentwicklung, bei den Themen Digitalisierung und KI, Industrie 4.0, Nachhaltigkeit, oder auch in der kommunalen Entwicklung.
Dabei ist der Makeathon branchenunabhängig, er kann für die Herausforderungen einer jeden Branche konzipiert werden. Einzige Voraussetzung ist, dass es sich bei diesen Herausforderungen (Challenges) immer um reale Probleme handelt. Das bedeutet, die Lösungen adressieren einen wirklichen Pain und sind von strategischer Relevanz für die ausrichtende Organisation. Sonst bleiben die Lösungskonzepte erfahrungsgemäß nach dem Makeathon ungenutzt in der Schublade und werden nicht umgesetzt.
Die im Makeathon entstandenen Ideen und Prototypen werden von den „Challenge-Gebern“ oder dem Makeathon-Team selbst weiterverfolgt. Gerade die Prämierung von Gewinnern mit Zeit / Budget hilft dabei, die Top-Ideen nach dem Makeathon auch wirklich in die Umsetzung zu bringen.
Wichtig ist, dass bereits bei der Konzeption eines individuellen Makeathons und bei der Auswahl der Challenges die Szenarien zur Umsetzung der Gewinner-Ideen oder auch aller Ideen mitgedacht werden, damit der Makeathon als nachhaltiges Format für eine langfristig erfolgreiche Problemlösung sorgt.
Bei einem Makeathon werden im Sinne eines Innovationswettbewerbs die besten Ideen oder Prototypen von einer Jury prämiert. Die Preise können von Zeit-, Sach- oder Geldpreisen über Zugang zu Förderprogrammen bis hin zu Workshops, Mentoring oder der Teilnahme an weiterführenden Innovationsprogrammen reichen. Wir von verrocchio unterstützen beispielsweise häufig im Anschluss das Gewinnerteam bei der Umsetzung ihres Lösungskonzepts.
Der Begriff „Makeathon“ und „Makerthon“ werden häufig synonym verwendet, da beide Formate auf Kreativität, Innovation und die Entwicklung von Lösungskonzepten in kurzer Zeit abzielen. Im Kern beschreiben beide Veranstaltungen einen kollaborativen Wettbewerb, bei dem Teilnehmende innerhalb weniger Tage Lösungen für konkrete Herausforderungen entwickeln.
Manchmal wird „Makerthon“ jedoch gezielt verwendet, wenn der Fokus besonders auf handwerklichem oder technischem „Making“ liegt, zum Beispiel im Bereich Hardware, Elektronik oder 3D-Druck.„Makeathon“ hingegen wird etwas breiter interpretiert und umfasst neben technischen auch kreative, digitale oder gesellschaftliche Themen.
Zusammengefasst: Die Unterschiede sind gering und meist eher semantischer Natur .Beide Begriffe stehen für offene Innovationsformate, die Menschen zum gemeinsamen „Machen“ motivieren.
Ein verrocchio Makeathon hebt sich durch innovative und praxiserprobte Methoden und Tools, eine professionelle und inspirierende Moderation durch unsere Innovation Coaches, sowie einen langjährigen Erfahrungsschatz aus umgesetzten Makeathons ab.
Durch die Gestaltung unterschiedlichster Makeathons – von der Konzeptionierung der Challenges, über die Teilnehmendenauswahl- und zusammenstellung, bis zur strukturierten Durchführung der Makeathon-Tage und Coaching der Teams bis zur Nachbereitung der entstandenen Lösungen – kennen wir alle Facetten und wissen, wie ein erfolgreicher Makeathon konzipiert sein muss.
Dabei liegt unsere konsequente Ausrichtung auf umsetzbare Ergebnisse. So entstehen im verrocchio Makeathon nicht nur Ideen, sondern marktfähige Prototypen, die das Innovationspotenzial eines Unternehmens/Organisation/Verbands/Kommune nachhaltig steigern.
Die Moderation eines Makeathons erfordert ein hohes Maß an Flexibilität, Empathie und Methodenkompetenz. Eine der größten Herausforderungen ist es, interdisziplinäre Teams mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und Erwartungen so zu coachen, das verwertbare Lösungen entstehen. Zudem gilt es, Zeitdruck und Kreativitätsblockaden zu meistern, die Kommunikation untereinander zu fördern und Konflikte konstruktiv zu lösen.
Als verrocchio Moderatoren und Coaches müssen wir den Innovationsprozess strukturieren, gleichzeitig aber genügend Freiraum für kreative Ideen lassen und die Teams durch Höhen und Tiefen des Prozesses führen. Mit mehr als 10 durchgeführten Makeathons haben wir bereits über 50 Teams begleitet und wissen, an welchen Stellen besonders Unterstützung benötigt wird, um wirklich gute Lösungen zu entwickeln.
Ein externer Moderator bringt eine neutrale Perspektive in den Makeathon und sorgt für einen professionellen, ergebnisorientierten Ablauf.
Als verrocchio Innovation Coaches ist es seit Jahren unser täglich Brot, Teams zu dynamisieren, Kreativität zu fördern und alle Teilnehmenden gleichermaßen einzubinden.
Mit unseren 3 großen Methodenhandbüchern verfügen wir über eine umfangreiche Methodenkenntnis sowie eine langjährige Erfahrung im Umgang mit herausfordernden Situationen. Dadurch können sich alle Teams voll auf das Entwickeln von Lösungen konzentrieren, während wir als Moderatoren und Coaches für Struktur, Motivation und Klarheit sorgen.
Wir bieten als externe Moderatoren und Coaches jedoch stets die Möglichkeit wenn gewünscht mit uns in Co-Moderation den Makeathon zu begleiten, um die Sichtbarkeit der ausrichtenden Organisation/Abteilung/Ansprechpartner:in zu erhöhen.
Zu den häufigsten Fallstricken bei Makeathons zählen
– unklar formulierte Herausforderungen (Challenges),
– Challenges auf einer falschen Flughöhe,
– Challenges mit nicht genügend strategischem Potenzial,
– eine suboptimale Teamzusammensetzung,
– ein zu enges oder auch zu weites Coaching der Teams
– der Umgang mit Zeitdruck und Timeboxing
– eine zu ambitionierte Agenda
– eine fehlende Sichtbarkeit der Veranstaltung durch eine nicht passende Juryzusammensetzung und Vorabkommunikation
Wir von verrocchio wissen, worauf es ankommt und bieten bereits bei der Vorbereitung des Makeathons für den Ausrichter umfangreiche Materialien und Checklisten, die wir im Laufe der Jahre für verschiedenste Makeathon-Formate erstellt haben.
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